my story
Hi, I’m Sumi — a Japanese artist and workshop host based in Berlin
Ich bin in Japan geboren und aufgewachsen, habe in den USA studiert und gearbeitet und lebe nun seit über zehn Jahren in Berlin.
Im Jahr 2020, nach vielen Jahren im Marketing, verspürte ich das Bedürfnis, mit den Händen zu arbeiten – besonders als die Pandemie plötzlich all meine Projekte stoppte. So begann meine Reise mit Ikebana (Japanese flower arranging) and shodō (Japanese calligraphy) began.
Während ich die Traditionen meiner Familie in Japan erforschte, wurde mir klar, dass diese Künste mir zwar vertraut, aber nie ganz bewusst waren. Ich war damit aufgewachsen, sie hatten mich umgeben, doch sie waren in Vergessenheit geraten. Die Wiederentdeckung von Ikebana und Shodō fühlte sich an, als würde ich einen Teil von mir selbst wiederfinden.
Seitdem praktiziere ich regelmäßig, wann immer ich Zeit finde. Im Ikebana habe ich zunächst bei einer Ikenobō-Lehrerin studiert und lerne nun innerhalb der Sogetsu-Schule the Sogetsu school weiter. Im Shodō habe ich bei Nihon Shuji Nihon Shuji die Stufe 4 (準四段) erreicht und arbeite weiter an der vollen Zertifizierung in beiden Disziplinen.
Auf diesem Weg habe ich viele Menschen kennengelernt, die – wie ich – von diesen Künsten angezogen werden: auf der Suche nach einem Weg, langsamer zu werden, Schönheit zu finden oder auszudrücken, was der Alltag nicht immer zulässt. Für mich ist Ikebana eine Möglichkeit, Schönheit auf meine eigene Weise zu interpretieren, während Shodō oft zu einem stillen Rückzugsort wird.
Jetzt habe ich beschlossen, hier in Berlin einen Ort zu schaffen, an dem andere diese Traditionen erleben können – nicht als ferne Rituale, sondern als lebendige Praktiken, die zu Schönheit, Ausdruck und innerer Ruhe führen.
